Portugal im Uhrzeigersinn

Portugal im Uhrzeigersinn
im späten Frühjahr 2025

Fünf Wochen lang tourte und übernachtete ich im Uhrzeigersinn und Auto durch das Land auf der Iberischen Halbinsel, beginnend im Nordosten, im Trás-os-Montes – „Hinter den Bergen“. Zig Orte wollten gesehen werden. Anfänglichem Regen folgten schnell sonnige, heiße Tage bis 38 Grad im welligen Mittelgebirgsland im Osten, erst an der Algarveküste brachte Wind etwas Abkühlung. Fotografieren, Baden, Radeln, Joggen – die Wochen vergingen rasant und farbenfroh.

o.T. (Tänzerin auf der Feria Romana, Braga/Portugal 2025)

Von der Römerzeit in Braga, über Weinberge am Douro und im Alentejo bis Faro, reinbeißen in die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ neben dem Leuchtturm am südwestlichen Zipfel Portugals, mit dem Lied „Grândola, Vila Morena“ – das Signal für die friedliche Nelkenrevolution 1974 – auf den Lippen, tingeln durch Lissabon, Sintra, Nazaré, Coimbra und meine portugiesische Lieblingsstadt Porto.

Quirliges Treiben wechselte mit Abgelegenem, Lautstärke mit Stille, faszinierende Landschaft mit maurisch beeinflußter Architektur, die omnipräsenten Azulejos, die Wandbilder aus Keramikfliesen mit Grafitti. Ursprünglicher im Norden, touristischer im Süden und Westen.
Farbig allemal!
Wer schon in Portugal war, wird Bekanntes wiedererkennen und Neues sehen.
Wer noch nicht dort war, wird (vermutlich) das Land seinen Fernwehzielen hinzufügen 😉

Werbebild für den Reisebericht „Portugal“